3. Erftstädter Lesefest - 4.7.26

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Die weltweite Auflage seiner Romane beträgt Millionen, Übersetzungen erscheinen in mehr als 30 Sprachen. Auch seine Titel um das legendäre Graphische Viertel Leipzigs sind Besteller - So auch „Die Bibliothek im Nebel“, die zum einen ins Russland 1917 führt, wo der Bibliothekar Artur vor den Schergen der Revolution flieht – im Gepäck ein geheimnisvolles Manuskript. Zum anderen an die Cote d’Azur 1928, wo Liette ein altes, mit einem Schloss gesichertes Buch findet. 30 Jahre später beauftragt Liette den Gentleman-Ganoven Thomas Jansen, mehr über die ehemalige Besitzerin herauszufinden. Die Spur führt zu einem Bibliothekar, zu einer verlassenen Villa am Meer und der geheimnisvollen Bibliothek im Nebel.

Kai Meyer wurde 1969 in Lübeck geboren. Seit 1995 ist er hauptberuflicher Schriftsteller und hat bislang über fünfzig Romane veröffentlicht. Dazu kommen mehrere Drehbücher, Hörspiele und Comics. Er lebt im Rheinland zwischen Köln und Eifel.


Wir haben Kai Meyer gefragt:

Wie wichtig ist es, an unsere Vergangenheit zu erinnern? 

Wenn wir uns an die Vergangenheit erinnern, versetzen wir uns in die Gedanken der Menschen, die damals gelebt haben. Die Erinnerung hat dabei eine ähnliche Funktion wie das Lesen selbst: Beides schafft Empathie. Und wenig scheint mir heutzutage wichtiger zu sein.


Welches Genre, das du noch nicht geschrieben hast, würdest du gern noch schreiben?

Ich habe lange gesagt, dass ich ganz gern mal einen Western schreiben würde. Das hat sich aber mittlerweile etwas gelegt. Tatsächlich sind meine Romane um die Geheimnisse des Graphischen Viertels der ideale Rahmen, um sehr viele Genres gleichzeitig zu bedienen: Kriminalroman, Familiensaga, Schauergeschichte, sogar Spionageroman. Für mich ist das einer der größten Reize an diesen Geschichten.
Bild © Stefan Freund

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