3. Erftstädter Lesefest - 4.7.26

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Carla Kaspari, geboren 1991, hat in Bonn und Paris Literatur- und Musikwissenschaft studiert. Sie lebt in Köln und arbeitet als freie Autorin. Ihre Texte erscheinen in unterschiedlichen Publikationen und Formaten.

Es ist der Sommer 2130, irgendwo im Norden Italiens. Die Malerin Esther und die Ingenieurin Théa leben zwei der besten Leben, die in jenen Jahren noch möglich sind. »Spes I« ist ein besonderer Ort

für besondere Menschen; dass hinter den Dörfern ein fragwürdiges Konzept steckt, ist nur der Betreiberorganisation bekannt – noch. Das Ende ist beruhigend ist ein Roman über Freundschaft, über Kreativität und darüber, wie hoffnungsvoll man in die Zukunft blicken kann und muss. Mit spielerischer Freude entwirft Carla Kaspari eine zugleich groteske und dramatische, spannende und unterhaltsame Utopie in der Dystopie.


Wir haben Carla Kaspari gefragt:

Wie leben wir in 100 Jahren?

In 100 Jahren hat sich die Welt technologisch enorm weiterentwickelt, aber auf eine Art, die den Mensch in den Mittelpunkt stellt. Städte sind grün und autofrei, Arbeit ist kreativer statt belastend, und künstliche Intelligenz unterstützt uns, anstatt uns zu ersetzen. Der Klimakollaps ist nicht eingetreten. Wir haben gelernt, im Einklang mit der Natur zu leben und Erfolg nicht mehr über Besitz, sondern über Verantwortung und Zusammenhalt zu definieren.
Oder es ist das exakte Gegenteil eingetreten.


Worauf bauen Sie für die Zukunft - Optimismus oder Hoffnung?

An guten Tagen gelingt es mir, (zweck)optimistisch zu sein, an schlechten Tagen baue ich auf die Hoffnung.

Foto © Fredrike Wetzels