Presse: Kritik im Kölner Stadt-Anzeiger

Premiere für das Lesefest

VON KATHRIN HÖHNE – Kölner Stadt-Anzeiger vom 4. Juli 2022

Erftstadt-Lechenich. Am Ende war Lisa Rieken sehr glücklich. Nicht nur, weil sie gerade eine Lesung voller Spannung im Innenhof des ehemaligen Amtsgerichts erlebt hatte, sondern auch, weil sie im Anschluss daran von dem gefeierten Thriller-Autoren Marc Raabe ein Autogramm bekam. „Das war großartig“, resümierte sie. So erging es am Samstag vielen Besuchern des ersten Erftstädter Lesefestes. In zwölf Veranstaltungen an vier Orten in unmittelbarer Nähe sorgten Bestsellerautoren und regionale Talente für jede Menge Literaturspaß und Plaudereien mit dem Publikum. „Ich habe keinen Masterplan für meine Romane, denn ich bin ein Instinktmensch und will beim Schreiben noch Raum haben“, verriet beispielsweise Raabe.

Der in Erftstadt aufgewachsene Autor Marc Raabe stellte beim Lesefest seinen Thriller „Violas Versteck“ vor. (Kathrin Höhne)

Mit viel Energie und Herzblut hatten der Förderverein der Stadtbücherei, der Jugendkulturverein Szene 93 und die Schreibgruppe „Die Kraniche“ diese Premiere vorbereitet. „Es ist einfach ein Riesending geworden“, sagte am Nachmittag die Vorsitzende des Fördervereins der Bibliothek, Monika Niessen-Horré, in der Lechenicher Hauptstelle zufrieden. Hier fesselte zum Auftakt die Autorin von Familiengeschichten und Jugendromanen Stefanie Gerstenberger mit der Vorstellung ihres Buches „Die Wunderfabrik“ junge Zuhörer.

Lakritzbrocken aus der Fabrik

Mit viel Magie ging es in die Welt der zwölfjährigen Winnie und in eine düstere Fabrik, in der Lakritzbrocken hergestellt werden. Zudem präsentierten Grundschüler die Ergebnisse eines Workshops, der im Vorfeld des Festes stattfand, um die Leselust des Nachwuchses zu wecken.

„Das Schöne hier ist, dass man in die verschiedenen Genres eintauchen kann“, befand Maike Fiedler. „Und dass sich die Autoren so unterschiedlich präsentieren“, ergänzte Monika Schmickler. Beide waren von Christian Bauer begeistert, der beim Saarländischen Rundfunk für den ARD-Tatort zuständig ist und im Pfarrzentrum St. Kilian seinen zweiten Hiddensee-Krimi mit der Hobbyermittlerin Klara Klühs in einer szenischen Lesung präsentierte. Dazu übernahm an seiner Seite Niessen-Horré charmant alle weiblichen Rollen des Buches. Ebenfalls im Pfarrzentrum trafen zwei Erftstädter, Dieter Esser aus Liblar und Ulrich Harbeke aus Lechenich, aufeinander. Mit viel Augenzwinkern stellten sie in Anekdoten und Balladen die beiden Ortsteile vor und rappten zum Schluss gemeinsam. „Das war eine heitere Stimmung hier“, fand Brigitte Weyers.
Unterdessen boten im Innenhof des Pfarrzentrums Alina Renz und Marie Goergen von Szene 93 sowie Jörg Neuburg von der Kranich-Gruppe mit ihren Geschichten Humorvolles, Lyrisches und Fantastisches. Dazu gab es Klänge von dem Saxophon-Quartett „SaxFusion“.

 

 

Aktualisierung: Katharina Seck und Lesefest Allstars

Um 19:30 Uhr tauschen Katharina Seck und die Lesefest Allstars den Leseort. Siehe Programm...

Außerdem können Sie dem entsprechenden Profil jetzt entnehmen, wessen Geschichten Sie bei welcher der beiden Allstars-Lesungen erwarten.

 

 

Aktualisierung: Programmänderung

Wir freuen uns, die Phantastik-Autorin Katharina Seck beim Erftstädter Lesefest begrüßen zu dürfen!
Zum Profil...

Sie wird um 19:30 Uhr im Saal des Pfarrzentrums St. Kilian aus ihrem Roman Die letzte Dichterin lesen.

Leider werden die Lesungen mit Jennifer Benkau nicht stattfinden können.

Bild © Katharina Kerwer

 

 

Presse: Erftstadt Magazin

1. Erftstädter Lesefest – Bestseller Autoren präsentieren sich

Ein Tag der Bücher und Geschichten

Das erste Erftstädter Lesefest am 2. Juli präsentiert einen Tag lang Bestseller-Autoren aus ganz Deutschland und Schriftsteller aus der Stadt. Organisiert wird das Festival von Ehrenamtlern des Fördervereins der Stadtbücherei Erftstadt, der Autorengruppe „Die Kraniche“ und der Schreibwerkstatt von Szene93. 

Von Claudia Scheel – Erftstadt Magazin Ausgabe 06/2022

Lesewelten entdecken an nur einem Tag

In der heutigen digitalen Welt verliert Lesen an Bedeutung, gerade unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, haben sich die Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbücherei Erftstadt, Monika Nießen-Horré, die jungen Szene93-Autoren Alina Renz und Florian Winters sowie Katrin Bohnen, Fabienne Siegmund und Jörg Neuburg („Die Kraniche“) zum Arbeitskreis Erftstädter Lesefest zusammengefunden. Sie wollen mit dem Tag der Bücher und Geschichten, der erstmals am 2. Juli im Herzen Lechenichs veranstaltet wird, eine Lücke im kulturellen Angebot Erftstadts füllen: Das Interesse am Lesen soll gefördert, ein Ort der Begegnung für die Bürger geschaffen werden, an dem sie sich mit Literatur auseinandersetzen, Autoren live erleben und mit diesen über Bücher reden können. Zwischen ca. 13 und 22 Uhr werden 14 Lesungen von Erftstädter Autoren oder solchen mit deutlichem Bezug zur Stadt durchgeführt, prominente Schriftsteller sind mit von der Partie. Mit dem Saal und Hof des Pfarrzentrums St. Kilian, dem Hof des Amtsgerichts und der Stadtbücherei Lechenich sind alle Lesungsorte fußläufig zu erreichen und ermöglichen den problemlosen Gang von einer Lesung zur nächsten. Die Karten sind auf 200 Stück begrenzt, Restkarten an der Abendkasse im Bistro WILLkommen am Markt kosten 20 bzw. 12 Euro.

Vielfältiges Programm, Mischung von Genres

Die Lesefestbesucher können sich auf ein spannende, zahlreiche Genres umfassendes Programm freuen. Die Autoren Jennifer Benkau, Fabienne Siegmund, Kai Meyer und Bernhard Hennen vertreten die Gattung Fantasy; Marc Raabe und Wolfgang Kaes das Genre Spannung. Zudem lesen Christian Bauer (Krimi), Carsten Henn (Belletristik), Anna Thaler und Stefanie Gerstenberger (Romantik, Familie) aus ihren Büchern. Am Lesefest beteiligen sich ferner die Erftstädter Autoren Ulrich Harbecke und Dieter Esser mit einer Lesung über Lechenich und Liblar. Auch Mitglieder der Schreibgruppe „Die Kraniche“ und Szene93-Autoren tragen Texte aus eigenen Publikationen vor. Die Programmübersicht und Autorenporträts sind auf der Homepage des Arbeitskreises unter www.lesefest-erftstadt.de nachzulesen. Ein besonderes Anliegen der Organisatoren ist die Förderung der Integration in Erftstadt. So werden die Ergebnisse eines von Erftstädter Lesementoren im Vorfeld durchgeführten Workshops „Spiel, Spaß und Sprache“ für Kinder mit und ohne Integrationshintergrund von der dritten bis zur fünften Klasse vorgestellt. Im Anschluss daran liest Stefanie Gerstenberger aus einem ihrer Kinderbücher. Darüber hinaus findet eine Lesung mit Jennifer Benkau aus ihrem Buch „Es war einmal Aleppo“ statt. Das Buch thematisiert den Krieg in Syrien, die Ankunft und den Lebensalltag von Geflüchteten in Europa und ist ein Plädoyer gegen Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit. Da beide Lesungen durch einen städtischen Wettbewerb zur Förderung von Integrationsprojekten gesponsert werden, können sie kostenlos – also auch ohne Erwerb eines Lesepasses – besucht werden. Die Erlöse des ersten Erftstädter Lesefestes fließen in die Ausrichtung des nächstjährigen Lesefestes, das zukünftig als feste Größe im Erftstädter Kulturleben auch in anderen Erftstädter Stadtteilen angeboten werden soll.

 

 

Presse: Kölner Stadt-Anzeiger

Zwölf Autorinnen und Autoren beim ersten Erftstädter Lesefest
 
Ein Tag ganz im Zeichen des Buches
 
VON ULLA JÜRGENSONN – Kölner Stadt-Anzeiger vom 25. Juni 2022
 
Erftstadt-Lechenich. Es soll ein Fest werden für alle, die Bücher lieben. Und für alle anderen die Gelegenheit, eine neue Liebe zu entdecken. Der Förderverein der Stadtbücherei Erftstadt, der Jugendkulturverein Szene 93 und die Schreibgruppe „Die Kraniche“ haben sich zusammengetan, um das Erftstädter Lesefest auf die Beine zu stellen. Es soll das erste in einer langen Reihe sein: erstmal in Lechenich, im kommenden Jahr in Liblar, dann in weiteren Stadtteilen.
 
„Vor Jahren gab es mal die Erftstädter Lesenacht“, erzählt Monika Niessen-Horré, Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbücherei. Die Idee ist also nicht neu, aber dadurch wird sie nicht schlechter. Am Samstag, 2. Juli, wird es an vier Orten in der Stadt Lesungen geben, Musik und Gespräche. Das Pfarrzentrum St. Kilian stellt sowohl den großen Saal als auch den Innenhof zur Verfügung, weitere Stationen sind der Innenhof des ehemaligen Amtsgerichts und die Hauptstelle der Stadtbücherei. Zwischen diesen Orten können die Literaturfreunde hin und her wandern, zwischendurch etwas essen und trinken, mit Gleichgesinnten plaudern, neue Leute kennenlernen. Und vor allem natürlich Autoren zuhören, die aus ihren Büchern vorlesen.
 
Unterstützung bekommen die Organisatoren von vielen Seiten. Beispielsweise vom Quartett „SaxFusion“ aus Musikern des Musikvereins Friesheim. Und von den Lesementoren der Volkshochschule. Denn das Interesse am Lesen soll auch beim Nachwuchs geweckt werden. Deshalb findet ein Workshop unter dem Motto „Spiel, Spaß und Sprache“ für Kinder der dritten bis fünften Klasse statt. Er soll auch für Kinder geeignet sein, die noch nicht fließend Deutsch sprechen.
 

Die Ergebnisse des Workshops werden zum Auftakt des Lesefestes vorgestellt, dann beginnt der Marathon mit Autoren und Autorinnen aus Erftstadt und Umgebung, aber auch bundesweit bekannte Namen wie Jennifer Benkau oder Stefanie Gerstenberg sind dabei. Kai Meyer und Carsten Henn sind beides: regionale Autoren und bundesweit bekannt.

 

 

Presse: Chaos & Konfetti

Auch der Familien-Blog Chaos & Konfetti bietet eine Vorschau auf das Erftstädter Lesefest:

Artikel auf chaosundkonfetti.de

 

 

Presse: Erftstadt Anzeiger

Im Erftstadt Anzeiger ist ein Artikel mit Infos über das Erftstädter Lesefest erschienen:

Artikel auf rheinische-anzeigenblaetter.de